Niedrigere Schwellenwerte könnten den Anstieg der Inanspruchnahme von Dienstleistungen durch junge Menschen bei psychischen Problemen erklären
Immer mehr junge Menschen suchen psychiatrische Hilfe — und das ist eine großartige Nachricht. Eine norwegische Langzeitstudie zeigt: Nicht die psychischen Probleme selbst nehmen zu, sondern die Hemmschwellen sinken. Menschen trauen sich eher, um Unterstützung zu bitten, weil Stigma und Scham abnehmen und Ärzte früher intervenieren. Das bedeutet, dass wir endlich ein System aufbauen, in dem psychische Gesundheit genauso selbstverständlich ist wie körperliche — wo Menschen nicht im Stillen leiden, sondern die Hilfe bekommen, die ihnen zusteht. Das ist der Anfang einer Welt, in der mentale Probleme nicht Schande sind, sondern Normalität, die man anspricht und löst.
Quelle: Medical Xpress