„Feindselige Architektur“ macht es Obdachlosen unmöglich, sich in der Öffentlichkeit auszuruhen. Eine Stadt hat gerade dafür gestimmt, es abzuschaffen
Eine Stadt sendet ein starkes Zeichen: Sie verbietet die sogenannte „hostile architecture" — jene tückischen Bank-Designs mit Mittelstützen oder spitzigen Armlehnen, die gezielt Obdachlosen das Ausruhen unmöglich machen. Ein Ratsbeschluss verbietet der Stadt jetzt, solche menschenverachtenden Konstruktionen in neue oder renovierte öffentliche Infrastruktur einzubauen. Das ist nicht nur ein Design-Entscheidung, sondern ein klares Statement: Unsere öffentliche Räume gehören allen, und Würde ist nicht verhandelbar. Wenn immer mehr Städte diesem Beispiel folgen, werden unsere Straßen wieder zu dem, was sie sein sollten — Orte der Menschlichkeit statt der Ausgrenzung.
Quelle: Good Good Good