Uralter arktischer Kohlenstoff strömt ins Meer, aber der Meeresboden fängt den größten Teil davon auf
Die auftauende Permafrost der Arktis setzt zwar uralte Kohlenstoffe ins Meer frei — doch eine neue Studie von Herschel Island bringt erfreuliche Nachrichten: Die Natur hat einen natürlichen Schutzmechanismus. Der größte Teil dieser freigesetzten Kohlenstoffe wird direkt auf dem Meeresgrund begraben und gespeichert, während nur etwa zehn Prozent von Mikroben in Treibhausgase umgewandelt werden. Das bedeutet, dass die Ozeane und Meeressedimente uns bei diesem globalen Herausforderung helfen — sie fungieren wie eine riesige Kohlenstoff-Senke, die das Schlimmste verhindert. Ein stilles Wunder der Erde, das zeigt: Selbst in der Klimakrise gibt es Hoffnung, wenn wir genau hinschauen.
Quelle: ScienceDaily