Die heutige mediterrane Ernährung basiert auf Olivenöl, Gemüse und Fisch – die Menschen der Antike aßen jedoch hauptsächlich Brot
Das antike Mittelmeer lebte von Brot statt vom romantisierten Olivenöl-und-Fisch-Traum der Moderne – und zeigte damit, dass echte Nachhaltigkeit gar nicht kompliziert sein muss. Während wir heute Ernährung als immer aufwändigere Kunst betreiben, zeigt die Geschichte der alten Römer und Griechen, dass eine Zivilisation sich auf wenige, einfache Grundlagen verlassen kann und dabei nicht nur überleben, sondern blühen kann. Das ist tröstlich in einer Zeit, in der wir oft das Gefühl haben, alles neu erfinden zu müssen – manchmal reicht das Einfache, das seit Jahrtausenden funktioniert. Unser Wissen über antike Ernährung erinnert uns daran, dass Menschheit bereits bewiesen hat: Mit natürlichen, wenig verarbeiteten Lebensmitteln und echtem Respekt vor dem, was die Erde gibt, lässt es sich nicht nur leben, sondern lebt es sich verdammt gut.
Quelle: Phys.org