Neues Miniaturmikroskop ermöglicht Wissenschaftlern die Beobachtung und Kontrolle von Gehirnzellen bei natürlichen Bewegungen
Forscher haben einen winzigen Mikroskop entwickelt, der das Gehirn bei der Arbeit beobachtet — nicht im Labor, sondern während wir natürlich leben und uns bewegen. Damit können Wissenschaftler einzelne Hirnzellen zum ersten Mal in Aktion sehen und sogar gezielt aktivieren, um zu verstehen, wie unser Gehirn Bewegungen lenkt und Verhalten steuert. Das ist ein Riesenschritt: Mit diesem Werkzeug können wir endlich entschlüsseln, was bei neurologischen Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer schiefgeht. Die Hoffnung ist groß, dass diese Erkenntnisse eines Tages zu besseren Therapien führen und Menschen mit Hirnerkrankungen ein besseres Leben schenken.
Quelle: Medical Xpress