Studienergebnisse zeigen, dass Ernährungsentscheidungen bei Magersucht Gehirnregionen beanspruchen, die an unflexible Gewohnheiten gebunden sind
Eine bahnbrechende Studie zeigt, dass Menschen mit Anorexia nervosa ihre Essens-Entscheidungen mit ähnlichen kognitiven Prozessen treffen wie gesunde Menschen — ein entscheidender Durchbruch für das Verständnis dieser Erkrankung. Forscher haben entdeckt, dass die betroffenen Hirnregionen weniger mit bewussten Entscheidungen als mit automatischen Mustern zusammenhängen, was völlig neue Wege zur Behandlung öffnet. Dieses Wissen gibt uns endlich konkrete Ansatzpunkte, um Menschen aus dem Teufelskreis von Zwangssymptomen zu befreien und ihnen echte Genesung zu ermöglichen. Es ist ein hoffnungsvolles Zeichen: Je mehr wir über die biologischen Wurzeln verstehen, desto besser können wir helfen.
Quelle: Medical Xpress