Wundheilende Peptide dämmen die bakterielle Besiedlung in Atemwegsmodellen für Mukoviszidose ein
Mukoviszidose hat bei Patienten eine verhärtete Schutzbarriere in den Atemwegen zur Folge, die chronische Infektionen fördert — doch nun haben Forscher der Universität Genf die eigentliche Ursache enthüllt: das Protein Connexin 43 wird fehlerhaft aktiviert und zerstört die Zellorganisation. Durch die Gabe von speziellen Wundheilungspeptiden können sie diese Funktionsstörung wieder rückgängig machen und so verhindern, dass sich Bakterien ungehindert ausbreiten. Das ist ein Durchbruch, der Millionen Menschen mit dieser Erbkrankheit neuen Hoffnungen eröffnet — endlich verstehen wir, wo das Problem wirklich sitzt, und können es gezielt angehen. Ein wunderbar nachhaltiger Weg, um diese schwere Krankheit zu besiegen.
Quelle: Medical Xpress