Laut Bericht könnten bis 2040 46 % des wild gefangenen Fisches an Zuchtfische und Garnelen verfüttert werden
Ein neuer FAO-Bericht zeigt einen vielversprechenden Weg: Bis 2040 könnte fast die Hälfte der wild gefangenen Fische als gezieltes Futter für Zuchtfische und Garnelen genutzt werden, statt sie direkt zu entnehmen. Das klingt zunächst paradox, aber dahinter steckt eine intelligente Idee — durch diese Umstellung würde die Fischzucht deutlich effizienter, und wir bräuchten weniger wilde Bestände plündern. Die Aquakultur-Industrie hätte damit endlich einen klaren Plan, wie sie Millionen Menschen ernährt und gleichzeitig unsere Meere schont. Das ist Fischerei im 21. Jahrhundert: weniger rauben, mehr mit bedacht nutzen, und unseren Ozeanen Zeit geben, sich zu erholen.
Quelle: Mongabay