Simulationen legen nahe, dass ein flexibles Proteintor den Zugang zu Mitochondrienfalten kontrolliert
Forscher verstehen jetzt besser, wie ein winziges Protein in unseren Mitochondrien – den Kraftwerken unserer Zellen – arbeitet: Das MICOS-Protein ist wie ein intelligenter Pförtner, der ständig kontrolliert, welche Moleküle in die energieproduzierenden Taschen unserer Zellkraftwerke hinein- und hinausdürfen. Diese Erkenntnisse durch Computersimulationen sind ein echtes Durchbruch-Moment, denn wenn dieser biologische Gatekeeper nicht richtig funktioniert, entstehen schwere Krankheiten wie Neurodegeneration oder Krebs. Mit diesem neuen Wissen öffnen sich Türen: Ärzte könnten eines Tages gezielt eingreifen, wenn dieser Kontrollmechanismus verrücktspielt, und damit Menschen vor Krankheiten bewahren, die lange unlösbar schienen.
Quelle: Phys.org