Nigeria hat Tausende Goldgräber aus einem Nationalpark vertrieben. Aber kann es sie fernhalten?
Nigeria hat einen beeindruckenden Sieg für die Natur errungen: Eine Militäroperation hat über 4.000 illegale Goldschürfer aus dem Gashaka-Gumti Nationalpark, Nigerias größtem Schutzgebiet, vertrieben und die Schürfgruben zum Glück zerstört. Dieses Gebiet ist Heimat für seltene Tierarten und Wälder, die das Land dringend braucht – die illegale Goldgewinnung hatte ihre Böden vergiftet und Lebensräume zerfasert. Mit dieser mutigen Aktion zeigt Nigeria: Naturschutz ist möglich, Ökosysteme können sich erholen, und die Stimmen von Naturschützern zählen. Jetzt geht es darum, dass der Park auch wirklich geschützt bleibt – aber dieser Moment ist ein echtes Comeback für die Tierwelt dort.
Quelle: Mongabay