2.700 Jahre alter Mumienkopf liefert erste molekulare Beweise für einen Zusammenhang zwischen Aloe und ägyptischer Einbalsamierung
Forscher der Universität Marburg haben bei einer 2.700 Jahre alten Mumie erstmals molekulare Spuren von Aloe gefunden — und damit bewiesen, dass die alten Ägypter diesen kostbaren Pflanzenstoff zur Konservierung ihrer Toten nutzten. Das ist nicht nur faszinierend, weil es zeigt, wie raffiniert die antike Handwerkstradition war, sondern auch, weil moderne Wissenschaft uns hilft, die Geheimnisse der Vergangenheit zu entschlüsseln. Durch die Kombination von Pharmazie, Naturstoffanalytik und Ägyptologie konnten die Forscher Jahrhunderte alte Rätsel lösen und uns näher an die wahre Geschichte der menschlichen Zivilisation bringen.
Quelle: Phys.org