Der persönliche Tribut der gebrochenen Fischereiversprechen Kanadas
Matthew Cope, Angehöriger der Millbrook First Nation, fährt mit seinem Lobsterboot raus und kämpft für das, das ihm längst versprochen wurde: das Recht seiner Gemeinschaft, traditionell zu fischen. Mit Kopien seiner Status Card in den Fallen und dem Hinweis auf den Friedensvertrag von 1752 setzt er ein kraftvolles Zeichen — nicht aus Trotz, sondern aus Liebe zur Sache seiner Vorfahren. Es ist ein Moment, in dem eine Person sich erhebt, um das einzufordern, was Gesetze längst hätten schützen sollen: die Würde und die Rechte der Ureinwohner. Seine Entschlossenheit zeigt: Manche Versprechen sind zu wichtig, um gebrochen zu bleiben.
Quelle: Hakai Magazine