Die Klimaattributionswissenschaft hat gerade die Regeln für Klagen wegen fossiler Brennstoffe geändert
Ein wissenschaftlicher Durchbruch könnte die Spielregeln im Kampf gegen die Ölindustrie verändern: Forscher können jetzt erstmals konkret nachweisen, welche Emissionen eines einzelnen Unternehmens zu einem bestimmten Klimadisaster geführt haben – nicht nur in groben Schätzungen, sondern mit exakten Prozentzahlen. Diese neue Studie von Christopher Callahan sprengt das größte Verteidigungsargument der Fossilindustrie: dass Kausalität unmöglich zu beweisen sei. Das bedeutet einen enormen Hoffnungsschimmer für Klimaklagen weltweit – endlich können Konzerne nicht mehr hinter statistischen Unschärfen verstecken, sondern müssen sich ihrer konkreten Verantwortung für konkrete Schäden stellen.
Quelle: Optimist Daily