Längste afrikanische Säugetierbewegung, die von sambischen Wildhunden aufgezeichnet wurde
Drei männliche Wildhunde aus Sambia haben gerade die längste Reise eines afrikanischen Säugetiers vollbracht – über 4000 Kilometer in neun Monaten – und damit gezeigt, dass diese gefährdeten Jäger noch immer im ganzen Kontinent unterwegs sind und neue Familien gründen können. Was wie eine verzweifelte Odyssee klingt, ist eigentlich ein wunderbares Zeichen: Die Tiere verbinden weit entfernte Lebensräume und Populationen miteinander, wie der erste Rekord dieser Art dokumentiert. Dieser Fund zeigt, wie wichtig und wertvoll es ist, dass Wildhunde noch frei wandern können – denn sie sind nicht nur Überlebenskünstler, sondern auch die unsichtbaren Fäden zwischen Ökosystemen, die das ganze südliche Afrika zusammenhalten.
Quelle: Mongabay