Zeit und Raum können Pflegekräften dabei helfen, vom Ausdrücken von Emotionen zur Suche nach Lösungen überzugehen
Forscher der Universität Tokio haben entdeckt, dass zeitlicher und räumlicher Abstand Pflegenden hilft, ihre Erfahrungen besser zu verarbeiten: Wer unmittelbar nach stressigen Momenten schreibt oder direkt bei der gepflegten Person ist, konzentriert sich oft auf Gefühle – aber mit etwas zeitlichem und räumlichem Abstand können Pflegende ihre Gedanken klarer ordnen und lösungsorientiert reflektieren. Diese einfache Erkenntnis öffnet einen neuen Weg für psychische Entlastung von Millionen von Pflegenden weltweit, die täglich an ihre Grenzen gehen. Es geht nicht um Flucht, sondern um die Kraft, durch kleine Pausen wieder klar zu sehen und Kraft zu tanken.
Quelle: Medical Xpress