Ein Blutmarker kann auf Alzheimer-bedingte Veränderungen beim Down-Syndrom hinweisen, Jahrzehnte bevor Symptome auftreten
Forscher haben eine bahnbrechende Entdeckung gemacht: Ein simpler Bluttest könnte Alzheimer-Veränderungen bei Menschen mit Down-Syndrom bereits in ihren 20ern aufspüren — lange bevor erste Symptome auftauchen. Das Protein β-synuclein zeigt deutlich früher und zuverlässiger als bisherige Marker an, wenn sich im Gehirn etwas zu verändern beginnt. Das ist ein riesiges Geschenk für Vorsorge und Prävention: Ärzte könnten jetzt deutlich früher eingreifen, unterstützende Maßnahmen einleiten und Menschen mit Down-Syndrom dabei helfen, ihre Gesundheit länger zu bewahren. Ein Riesenschritt auf dem Weg, degenerative Erkrankungen nicht nur zu verstehen, sondern sie auch zu verhindern.
Quelle: Medical Xpress